Im Mittelpunkt des Entwurfs steht die Ausstellung von landestypischen Erzeugnissen der deutschen Agrarwirtschaft in einem Pavillon mit innovativem, ökologischen Energiekonzept. Die Rahmenbedingungen sehen vor, eine Ausstellungsfläche mit hohem Erlebnis- und Informationswert zu gestalten, welche täglich 40.000 Besucher finden kann. Das städtebauliche Konzept der EXPO sieht vor, das Messegelände zu einem Wissenschaftspark zum Thema Umwelt und Energie zu transferieren.

Angelehnt an die Struktur eines Hochregallagers wurden Ausstellungsflächen entworfen, welche als temporäre Stahlkonstruktion zur weiteren Verwendung zerlegt und wiederverwendet werden kann. Durch die besondere Uferlage öffnet sich der Pavillon zum Wasser in. Tagsüber dient diese Freifläche als Sonnenterrasse, abends bildet sie eine Bühne für Veranstaltungen aller Art. Innerhalb des Pavillons werden Pflanzen in ihrer ursprünglichen Form betrachtet und als nachwachsende Energiequelle inszeniert, wobei die Besucher aktiv eingebunden werden können. Die autarke Energieversorgung des Pavillons basiert auf dem natürlichen Prozess der Photosynthese und der Nutzung der hohen Sonneneinstrahlung / -intensität in Mailand.

Die Pflanzen tragen zur Abkühlung und Befeuchtung des Innenraums bei, die Umgebungsluft wird über Ventilatoren verteilt, welche durch Sonnenkollektoren betrieben werden. Durch Gelenkelemente und Schubstangen können die Photovoltaikpaneele flexibel ausgerichtet werden.

 

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